Das Thema Umgang mit Traumata tritt in Befragungen als sehr relevant für die Qualifizierung von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen in der Weiterbildung in den Vordergrund (z.B. Schlüter, 2018). Freiwillige und Hauptamtliche in der Bildungsarbeit mit geflüchteten Menschen treffen hier auf einen Bedarf, auf den sie in der Regel nicht vorbereitet sind.

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Referenzen

Backe, J. (2018). Traumafolgestörungen: Genese, Symptomatik, potenzielle Auswirkungen. In: S. Popescu-Willigmann & B. Remmele (Hg.), ‚Refugees Welcome‘ in der Erwachsenenbildung. Adressatengerechte Programmgestaltung in der Grundbildung (Perspektive Praxis). Bielefeld: W. Bertelsmann.

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V. (2020): Ein Interview mit Frau Julia Backe zum Thema "Flucht und Traumata – Konsequenzen für das Management von Weiterbildungsorganisationen". Lernmaterial für das Projekt Manage2Integrate. Februar 2020.

Schlüter, A. (2018). Bildungspolitische Perspektiven zur Erreichung des Lebenslangen Lernens im Rahmen des kommunalen Bildungsmanagements für Bildungsberatung. Der pädagogische Blick. Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen 26 (2), 73-85.

Schneck, U. (2017). Therapie und Beratung im Kontext von Flucht und Trauma. In: J. Bröse, S. Faas & B. Stauber (Hrsg.), Flucht. Herausforderungen für Soziale Arbeit (S. 173–189). Wiesbaden: Springer VS.

Zito, D. & Martin, E. (2016). Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen. Ein Leitfaden für Flüchtlinge und Ehrenamtliche. Weinheim: Beltz.