Angesichts der zunehmenden weltweiten Wanderbewegungen, insbesondere Fluchtbewegungen, ist davon auszugehen, dass interkulturelle Öffnung von Weiterbildungseinrichtungen in den kommenden Jahren als ständige Aufgabe des Weiterbildungsmanagements auf der Agenda bleiben wird. Entsprechend handelt es sich bei interkultureller Öffnung um einen unabgeschlossenen Prozess, der über eine Mode hinaus geht und dauerhafter Anstrengungen bedarf. Dies thematisiert Dr. Wiebke Waburg in einem Artikel. Sie ist Professorin für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Migration und Heterogenität an der Universität Koblenz-Landau.

Die Autorin schreibt unter anderem: „Mit Blick auf die in Weiterbildungsinstitutionen tätigen Professionellen bedeutet die interkulturelle Öffnung, dass Personen aus unterschiedlichen Herkunftsgruppen im Team vertreten sein sollten. Die entstehenden multikulturellen Teams müssen begleitet und unterstützt werden bei der Entwicklung gleichberechtigter Teamstrukturen und hinsichtlich der Nutzung der Heterogenität für Problemanalysen und die Entwicklung von Lösungsstrategien. Zentral ist auch die Qualifizierung der Mitarbeitenden mit und ohne Migrationshintergrund im Bereich der Schlüsselqualifikation interkulturelle Kompetenz.“ (Quelle: Waburg, W. (2018). Nach den Fluchtbewegungen ist vor den Fluchtbewegungen. Neue und alte Herausforderungen für die Weiterbildung in der Migrationsgesellschaft. weiter bilden. DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung 26 (3), 32-34, den ganzen Artikel finden Sie hier: Nach den Fluchtbewegungen ist vor den Fluchtbewegungen. Neue und alte Herausforderungen für die Weiterbildung in der Migrationsgesellschaft)

Notieren Sie im Folgenden die Punkte, die Sie aus dem Text mitnehmen.

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