Die Inhalte haben bisher Integration aus der Perspektive von Migrationsphänomenen in den Blick genommen. Der Text von Michaela Stoffes hingegen denkt den Integrationsbegriff weiter in Richtung von sozialer Teilhabe. Dr. Michaela Stoffels ist Grundsatzreferentin mit dem Schwerpunkt Integration und Sprachen beim Deutschen Volkshochschul-Verband in Bonn.

In ihrem Abstract heißt es: „»Integration« und »Teilhabe« sind Pole einer Einheit. Während Integration die Bedingungen und Chancen für die gesellschaftliche Teilhabe maßgeblich bestimmt, haben – vice versa – soziale Partizipationschancen einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf positive Integrationsverläufe. Die Autorin plädiert dafür, das enge Wechselverhältnis zwischen den beiden Kernbegriffen der (bildungs-)politischen Debatte endgültig anzuerkennen und auf der organisatorischen Ebene durch entsprechende Maßnahmen zu spiegeln.“ (Quelle: Stoffels, M. (2018). Integration und Teilhabe quer gedacht. Ein neues Organisationsprinzip der Erwachsenenbildung.  weiter bilden. DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung 26 (3), 22-25, den gesamten Artikel finden Sie hier: Integration und Teilhabe quer gedacht. Ein neues Organisationsprinzip der Erwachsenenbildung  )

Die Autorin schreibt weiter: „Es sollte versucht werden, Teilhabeprozesse in Organisationen der Erwachsenenbildung explizit zu fördern.“  Überlegen Sie einmal, ob Sie diese Sichtweise teilen und wie sie in  Ihrem Arbeitsumfeld funktionieren könnte. Halten Sie im Folgenden Ihre Gedanken zu dieser neuen Perspektive fest. 

 

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