Während Feedback in einem vorherrschend-traditionellen Bildungskontext häufig als Rückmeldung im Sinne einer Korrektur bzw. Bewertung und damit als Abschluss eines Lernprozesses verstanden wird, verschiebt sich der Fokus in einer Kultur der Digitalität auf Lernbegleitung. Mithilfe des Feedbacks können Lernende in ihrem Lernprozess unterstützt werden.” 

(Nele Hirsch, 2020)

Wie die Bildungswissenschaftlerin Hirsch erklärt, geht es bei lernförderlichem Feedback nicht mehr vorrangig um die Vermittlung von Lerninhalten oder eine “Lerninhalte-Abfrage”, sondern um eine alternative Leistungsbewertung, die die “Kompetenzentwicklung der Lernenden in den Blick nimmt und in jedem Fall personalisiert gestaltet werden muss”. Doch wie kann dies konkret umgesetzt werden? 

Im Folgenden können Sie sich anschauen, was es mit lernförderlichem Feedback auf sich hat und wie Feedback konkret auf den unterschiedlichen Ebenen gegeben werden kann. Außerdem finden Sie Hinweise dazu, wie Feedback in schriftlicher Form gegeben werden kann.

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Referenzen

Hattie, J. (2008). Visible Learning. London and New York: Routledge.

Boud, D. & Molloy, E. (2013). Feedback in higher and professional education.  London and New York: Routledge.

David J. Nicol & Debra Macfarlane‐Dick (2006): Formative assessment and self‐regulated learning: a model and seven principles of good feedback practice, Studies in Higher Education

Bastian, J. (2014). Feedback im Unterricht. Pädagogik, 14 (4), 6-9.