Eine Dozentin hat mit ihrer neuen Kursgruppe bereits eine erfolgreiche theoretische Einführung zum Thema hinter sich. Nun möchte sie gerne in Kleingruppen eine Anwendungsaufgabe bearbeiten.  Am Ende sollen die Ergebnisse natürlich auch den anderen Teilnehmenden vorgestellt werden.  

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Lösung

Von oben links im Uhrzeiger:

1. Bild: Hier sind die Störungen von außen gesucht. Diese können Sie als Lehrperson meistens leider nicht beeinflussen. Ihre Aufgabe als Kursleitung ist abzuwägen, ob unter den gegebenen Umständen die Durchführung des Kurses noch möglich ist oder Sie nach einer alternativen Lösung suchen müssen.

 

2. Bild: Hier ist die Ausstattung, genauer, die unpassende Möblierung gesucht. Im Beispiel heißt es, die Teilnehmenden sollen sich zu Gruppen zusammenfinden. In einer hörsaalartigen Anordnung mit fest installierten Tischen ist aber keine Flexibilität in der Tischanordnung möglich. Die Teams müssten bei einer Gruppenarbeit auf Tische und/oder Stühle verzichten oder sich ungemütlich verdrehen, um sich zu besprechen. In einem solchen Lernarrangement muss entweder die Gruppenarbeit angepasst werden (sie muss ohne Tische oder Stühle auskommen), ein anderer Raum gefunden  oder die Gruppenarbeit in Partnerarbeit umgewandelt werden.

 

3. Bild: Hier zeigt das Testbild auf dem Screen deutlich, dass die Technik nicht wie vorgesehen funktioniert. Digitale Medien sind im Unterrichtsgeschehen immer ein Risiko. Funktional können sie den Unterricht ergänzen und bereichern, gibt es technische Probleme, halten sie auf, blockieren das Unterrichtsgeschehen und führen zu Unmut in der gesamten Kursgruppe. Haben Sie daher bei der Nutzung von Technik immer einen Plan B in der Tasche.

 

4. Bild: Hier ist die Beleuchtung unzureichend. Natürlich ist die Darstellung eines Kerzenleuchters überspitzt. Aber vielfach wird unterschätzt, welch großen Einfluss die Beleuchtung auf das Wohlbefinden der gesamten Kursgruppe haben kann. Zu diffuses oder zu grelles Licht führt zu Überanstrengung der Augen und damit verbunden zu Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen.

Wenn Sie an die Räume denken, die Sie für Ihre Weiterbildung(en) nutzen oder in denen Sie bereits als Kursmitglied gesessen haben: Fallen Ihnen da Punkte und Gegebenheiten ein, die das Lernen der Teilnehmenden behindern oder die als störend empfunden werden könnten oder konnten? Vielleicht erinnern Sie sich auch daran, wie sich diese Empfindungen auf den (weiteren) Kursverlauf ausgewirkt haben?