Lernwiderstand wird als Ablehnung einer Lernaufforderung definiert. Das bedeutet, dass Lernende bewusst oder unbewusst den Lernweg verlassen. Während die Ursachen selbst im Kurs, der Institution oder aber auch im persönlichen Umfeld oder Vorerfahrungen liegen können, sind die Auslöser meistens leichter ersichtlich. Der Erziehungswissenschaftler Peter Faulstich unterscheidet hier fünf verschiedene Auslöserkategorien: Diese können im Kursablauf selbst, in den gewählten Medien und Materialien, der Lehrperson, den räumlichen Bedingungen oder der Teilnehmendengruppe begründet sein. Während Lehrende auf Ursachen im persönlichen Umfeld der Teilnehmenden keinen Einfluss haben (eine schlechte Lernerfahrung ist ja vielleicht schon gemacht und kann daher nicht mehr verhindert werden), können sie hingegen lernen, mögliche Auslöser von Lernwiderständen im Unterricht zu erkennen, ihnen vorzubeugen oder sie zu beseitigen. Im Folgenden soll es um die  gewählten Medien und Materialien gehen.

Wie Medien das Lernen beeinflussen

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Referenzen

Faulstich, P. & Grell, P. (2003). Lernwiderstände aufdecken – Selbstbestimmtes Lernen stärken. Verfügbar unter: http://www.die-bonn.de/esprid/dokumente/doc-2003/faulstich03_01.pdf   (zuletzt abgerufen am 18.09.2019)

Max-Planck-Institut (2015). Lernen mit allen Sinnen. Verfügbar unter https://www.mpg.de/8930937/vokabel-lernen-gesten   (zuletzt abgerufen am 18.09.2019)

Tröster, M. (2000). Lernwiderstände. DIE Zeitschrift, 2000 (2), 41.