Das Bild zeigt die drei Phasen des Transfer-Modells: Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung. Die Phase Durchführung ist rot markiert.

Durchführungsphase, Bild: Eigene Darstellung

 

Der Abschlussphase einer transferorientierten Trainingsmaßnahme kommt eine besondere Bedeutung zu, denn hier bekommen die Teilnehmenden noch mal die Chance zu klären, was sie konkret umsetzen möchten, bevor sie zurück an ihren Arbeitsplatz kehren. Der Fokus sollte also nun auf die Umsetzung der Transfermaßnahme gerichtet werden: Wie soll der Transfer in der Alltagssituation erfolgen und welche Anwendungsmöglichkeiten bieten sich an, um das Gelernte möglichst zeitnah umzusetzen?

 

Das Bild zeigt einen Seminarteilnehmer und eine Lupe auf dem Wort "Transferziele".

Transferziele, Bild: Eigene Darstellung

 

Um die Umsetzung am Arbeitsplatz sicherzustellen, empfiehlt es sich, noch mal die Transferziele zu untersuchen. Eventuell hat sich im Laufe des Seminars die Sicht der Teilnehmenden auf den Transfer geändert und Umsetzungsmöglichkeiten werden nun aus einem neuen Blickwinkel betrachtet. Die  Ziele können gegebenenfalls neu definiert und angepasst werden.  Auch ein schriftlich vorbereiteter Auftrag  empfiehlt sich  der Erwachsenenbildnerin Ruth Meyer Junker zufolge  für die Nachbereitung. Ebenso bietet es sich, wie Meyer Junker erklärt, an, die gemachten Erfahrungen noch mal zu reflektieren und sich in der Lerngruppe darüber auszutauschen sowie gemeinsam die Umsetzung des Transferprojekts zu planen, denn die Gruppe kann als Ressource für gute Tipps genutzt werden. Und auch hier empfiehlt es sich wieder, nach möglichen Transferhindernissen Ausschau zu halten und diesen vorzubeugen.

Darüber hinaus sollte es in der Abschlussphase weiterhin das Ziel sein, die persönlichen Stärken der Teilnehmenden zu aktivieren, ihre Motivation zu steigern und ihnen ihre Eigenverantwortung bewusst zu machen. Im Folgenden möchten wir Ihnen zwei Methoden  für die Abschlussphase vorstellen.

Transfergruppen

Sie können sich im Folgenden  die Vorgehensweise bei dieser Methode anschauen, indem Sie den Regler unter dem Bild verschieben.

 

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Transfergruppen nach Mühleisen, 2010, S. 214, Bilder: Eigene Darstellung


Von Stolpersteinen zu Steigbügeln

Sie können sich im Folgenden  die Vorgehensweise bei dieser Methode anschauen, indem Sie den Regler unter dem Bild verschieben.

 

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Von Stolpersteinen zu Steigbügeln nach Glossner, 2014, Bilder: Eigene Darstellung

Referenzen

Besser, R. (2001). Transfer: Damit Seminare Früchte tragen. Strategien, Übungen und Methoden, die eine konkrete Umsetzung in die Praxis sichern. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, hier S. 121-122.

Meyer Junker, R. (2016). Transfer ‒ So kann er gelingen.  Verfügbar unter https://wb-web.de/aktuelles/transfer-so-kann-er-gelingen.html (zuletzt abgerufen am 18.03.2020)  

Mühleisen, S. (2010). Lernen ermöglichen ‒ Von der Auftragsklärung  bis zum Fotoprotokoll  ‒  Methoden, Module und Handwerkszeug  für erfolgreiche Seminare, Kurse und Trainings. In  Thomas Leif (Hrsg.), Trainingshandbuch: Recherche.  Informationsbeschaffung professionell (S. 201-216).  Wiesbaden: VS Verlag.

Glossner, A. (2014). Workshop Methoden zum Transfer: Von Stolpersteinen zu Steigbügeln. Verfügbar unter https://www.abb-seminare.de/blog/workshop-methoden/ (zuletzt abgerufen am 08.01.2020).