Für einen optimalen Lernerfolg  in einer Präsentation ist ein stimmiger und nachvollziehbarer Aufbau essentiell. Auch wenn die Struktur von dem Thema und der Teilnehmergruppe abhängt, setzen sich die meisten Präsentationen aus drei Teilen zusammen, wie die folgende Abbildung zeigt.

 

Die Abbildung zeigt den Aufbau einer Präsentation: Einleitung, Hauptteil und Schlussteil

Aufbau einer Präsentation, Bild: Eigene Darstellung

 

Dabei erfüllt jeder Teil eine konkrete  Funktion:

 

In der Einleitung geht es zum einen darum, das Thema der Präsentation vorzustellen und die Zielsetzung transparent zu machen.

→ Welche konkreten Ziele sollen erreicht werden? Von welcher Ausgangsfrage geht die Präsentation aus?

Zum anderen hilft es den Lernenden, die Lerninhalte zu verstehen und zu behalten, wenn sie zu Beginn der Präsentation einen Überblick erhalten, eine Struktur, in die sie die Inhalte einbinden können.

Im Hauptteil können gegebenenfalls erst Rahmeninformationen geliefert werden, die wichtig sind, um die Präsentation zu verstehen und sich beteiligen zu können.

In diesem Teil geht es jedoch hauptsächlich darum, vor dem Hintergrund der Zielsetzung die Ausgangsfrage zu beantworten. 

Es werden die Inhalte präsentiert, die bei der Konzeption erarbeitet wurden.

Im Schlussteil erhalten die Lernenden eine inhaltliche Zusammenfassung und einen Ausblick auf nachfolgende Lerninhalte.

Wichtig dabei ist, die Zusammenfassung anzukündigen, damit die Lernenden wissen, dass nun keine neuen Fakten mehr kommen.

Im Schlussappell empfiehlt es sich auch, die Teilnehmenden zu aktivieren, sie zum Nachdenken, Mitmachen und Ausprobieren zu animieren.


Referenzen

Hartmann, M. Funk, R. & Nietmann, H. (2000). Präsentieren – Präsentationen: zielgerichtet und adressatenorientiert. (6. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Quilling, E. & Nicolini, H. J. (2009). Erfolgreiche Seminargestaltung – Strategien und Methoden in der Erwachsenenbildung. (2., erweiterte Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag.