In einem Interview beschreibt Katrin Hater, freiberuflich in der Erwachsenenbildung und beruflichen Weiterbildung tätig, ihre Erfahrungen mit der TZI: 

„Der große Vorteil der TZI ist ihre Einfachheit. Sie erlaubt, sehr viel Komplexität auf einfache Strukturen zu reduzieren und dabei das wirklich Wichtige in den Blick zu bekommen. […] Ein klassisches „Problem“ von Menschen, die beginnen, mit TZI zu arbeiten, ist der Umgang mit dem „Störungspostulat“. „Störungen haben Vorrang“, so heißt es in Kurzform. Wer diesen Satz als Gruppenregel an die Wand schreibt, muss damit rechnen, dass schon der spontane Wunsch nach einem Kaffee als Störung deklariert wird. Tatsächlich ist mit Störung eher eine „Verstörung“ emotionaler oder intellektueller Art gemeint, die einen Teilnehmer ernsthaft daran hindert, dem Geschehen weiter folgen zu können. Das Störungspostulat ist eine Aufforderung, solche Verstörungen ernst zu nehmen und als Teil des Gruppengeschehens zu begreifen. Ziel der Störungsbearbeitung ist, dass der Einzelne seine Arbeitsfähigkeit in dieser Gruppe wieder gewinnen kann. Häufig bringt ein solcher Bearbeitungsprozess dann auch die ganze Gruppe ein Stück weit voran.“ 

Hater, K. (2015). Teilnehmende leiten im Seminar unplanbar mit – was tun? Hilfe bietet die Themenzentrierte Interaktion (TZI). 

Das vollständige Interview sowie die Erfahrungen mit und Einsatzmöglichkeiten von der TZI finden Sie unter diesem Link.
 

Nicht immer läuft alles rund in einem Training oder einer Weiterbildung. Die TZI kann dabei helfen, Störungen und Konflikten vorzubeugen bzw. in einem Störungsfall schneller zu erkennen, wo die Schwierigkeit liegt. Informationen dazu haben Sie in diesem Lernschritt und Erfahrungen einer Lehrenden in dem obigen Textausschnitt erhalten. 

Wie schätzen Sie Ihren eigenen Umgang mit Störungen und Konflikten im Kursgeschehen ein und können Sie sich vorstellen, dass TZI eine Hilfe für Sie sein könnte? 

 

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