Viele Trainerinnen und Trainer, Dozentinnen und Dozenten, Beraterinnen und Berater haben vor genau dieser Situation Angst: Konflikte in der Gruppe! Der Wirtschaftspädagoge Dr. Martin Keller (2004) fasst es jedoch wie folgt zusammen: 

Konflikte stellen „einen natürlichen, unausweichlichen Bestandteil der menschlichen Kommunikations‐ und Interaktionsprozesse dar (GLASL 2002). Wenn nicht unterdrückt, bilden sie fruchtbare Impulse, um die Kreativität, Flexibilität und Lebendigkeit zu fördern. Konkret fördern sie das Problembewusstsein, vertiefen zwischenmenschliche Beziehungen  und stärken die Willensabsicht zur Veränderung, indem sie den oft notwendigen Druck hierfür erzeugen (BERKEL 2002). Der konstruktive Zugang zu Konflikten ermöglicht es, mit  vorhandenen Unterschieden umzugehen, ein Problem aus mehreren Perspektiven zu beleuchten sowie die Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen zu vertiefen und zu bereichern. In diesem Sinne sollen Konflikte zwar nicht vorsätzlich gesucht oder generiert,  jedoch aber bewusst thematisiert und geklärt werden" 

Keller, M. (2004). Konfliktsituationen gestalten (Bd. 3). St. Gallen: Institut für Wirtschaftspädagogik an der Universität St. Gallen.

Herr Keller betont vor allem die positiven Aspekte von Konflikten. Was sind Ihre Erfahrungen mit Konflikten – sowohl in privaten als auch in beruflichen Kontexten? 

Haben Sie schon einmal erlebt, wie ein konstruktiver Umgang dazu geführt hat,  
• „mit vorhandenen Unterschieden umzugehen,  
• ein Problem aus mehreren Perspektiven zu beleuchten sowie  
• die Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen zu vertiefen und zu bereichern“?  

 

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