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Beim „Selbstgesteuerten Lernen“ sind die Lernenden nicht mehr nur Passagiere, sondern Bootsführer, die ihr Schiff selbst steuern und ihre eigenen Ziele anvisieren. Eine trennscharfe und allgemein geteilte Abgrenzung des selbstgesteuerten Lernens gegenüber verwandten Begriffen wie selbstorganisiert oder selbstbestimmt gibt es nicht. Je nach Auslegung lässt sich Selbstorganisation deutlich weitreichender verstehen als Selbststeuerung. Wenn Lernende den gesamten Lernprozess in all seinen Komponenten selbst organisieren, kann das mehr bedeuten als den Lernprozess (in Zielen, Inhalten oder Methoden) selbst zu steuern. Oder umgekehrt betrachtet: Lernende, die ihr Lernen selbst steuern, entscheiden mehr eigenständig als wenn diese lediglich ihren Lernprozess (zeitlich-örtlich) selbst organisieren. Der Begriff selbstbestimmtes Lernen greift Ideale der Emanzipation und Mündigkeit auf und hat somit die Eigenständigkeit der Lernenden im Fokus. Weitere Begriffe wie selbstsorgend oder autonom gehen in eine ähnliche Richtung.

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Bausteine selbstgesteuerten Lernens, Bild: Eigene Darstellung nach Dietrich, 2001, S. 22


Wenn Lernende über Ziele oder Inhalte oder Lernwege oder Lernorte oder Lernzeiten und -dauer oder Lernerfolgskontrollen  - oder über alle Aspekte - selbst bestimmen können, spricht man von Selbststeuerung des Lernens.


Referenzen

Dietrich, S. (1999). Selbstgesteuertes Lernen – eine neue Lernkultur für die institutionelle Erwachsenenbildung? In S. Dietrich & E. Fuchs-Brüninghoff u.a. (Hrsg.), Selbstgesteuertes Lernen. Auf dem Weg zu einer neuen Lernkultur (S. 14-23). Frankfurt/M.: Deutsches Institut für Erwachsenenbildung.