Ansätze zur Lernaktivierung in der Planung von digitalen Kursen berücksichtigen ELO

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 Unterschiedliche Ansätze können Lehrenden dabei helfen,  Lernende   in Problemlöseprozessen   zu  begleiten  und  zu  unterstützen.  In diesem Lernschritt lernen Sie das Modell des  Cognitive   Apprenticeship  und das problembasierte Lernen kennen. 
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Ansätze zur Lernaktivierung in der Planung von digitalen Kursen berücksichtigen

Unterschiedliche Modell und Ansätze helfen dabei, das Lehren und Lernen in digitalen Settings so zu gestalten, dass Lernende unterstützt und angeregt werden. Im Folgenden können Sie mehr über die Ansätze des Cognitive Apprenticeship und des problembasierten Lernens erfahren.  

Klicken Sie dazu auf die Infopunkte und Pfeile im Bild.

 


Referenzen

Albanese, M. A. & Michell, S. (1993). Problem-Based Learning: A Review of Literature on its Outcomes and Implementation Issues. Academic Medicine, 68 (1), 52-81. 

Barrows, H. S. (2000). Problem-Based Learning Applied to Medical Education (Rev. Ed. von 1994). Springfield: Southern Illinois University School of Medicine. 

Boud, D. & Feletti, G. I. (1997). The Challenge of Problem-Based Learning. London: Kogan Page. 

 Collins, A., Brown, J. S. & Newman, S. E. (1989). Cognitive Apprenticeship: Teaching the Crafts of Reading, Writing, and Mathematics. In L. B. Resnick (Hrsg.), Knowing, Learning and Instruction. Essays in Honour of Robert Glaser (S. 453-494). Hillsdale: Erlbaum.  

Collins, A. (1991). Cognitive Apprenticeship and Instructional Technology. In L. Idol & B. F. Jones (Hrsg.), Educational Values and Cognitive Instruction: Implications for Reform (S. 121-138). Hillsdale: Erlbaum. 

Gräsel, C. (1997). Problemorientiertes Lernen. Göttingen: Hogrefe. 

Hmelo-Silver, C. E. (2004). Problem-based learning: What and how do students learn? Educational Psychology Review, 16(3), 235–266. 

 Kollar, I., & Fischer, F. (2017). Digitale Medien für die Unterstützung von Lehr-/Lernprozessen in der Weiterbildung. Theoretische Ansätze und empirische Befunde. In Handbuch Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Januar 2017. Springer Fachmedien Wiesbaden 2016. Verfügbar unter https://www.researchgate.net/publication/317172227_Digitale_Medien_fur_die_Unterstutzung_von_Lehr-Lernprozessen_in_der_Weiterbildung  (zuletzt abgerufen am 23.08.2022) 

Sonntag, K. & Stegmaier, R. (2007). Arbeitsorientiertes Lernen: Zur Psychologie der Integration von Lernen und Arbeit. Stuttgart: Kohlhammer 

 Straka, G. A. & Macke, G. (2006). Lern-Lehr-Theoretische Didaktik (4. Aufl.). Münster u. a.: Waxmann. 

Weber, A. (2004). Problem-Based Learning. Ein Handbuch für die Ausbildung auf der Sekundarstufe II und der Tertiärstufe. Bern: h.e.p. 

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Musterlösung

Cognitive Apprenticeship ist eine Methode, die im Sinne von Meister-Lehrlings-Verhältnissen kognitive Prozesse für den Lernenden sichtbar machen soll. Dabei wird versucht, die Vorteile einer praktischen Lehre auch für die theoretische Ausbildung zu nutzen. Die praktische Ausbildung soll die Prozesse bis zur Fertigstellung eines Konstrukts oder Produkts sichtbar machen, die bei einer rein theoretischen Ausbildung unsichtbar bleiben. Cognitive Apprenticeship eignet sich, um Teilnehmende anzuleiten und zu unterstützen, die für eine Expertendomäne typischen Aufgaben und Probleme zu bearbeiten. Hierbei stehen neben der Vermittlung manueller Fertigkeiten auch das Aufbauen von expertenähnlichem strategischen Wissen (z. B. heuristische Regeln, Kontrollstrategien, Lernstrategien) im Vordergrund, das sie befähigt, mit variierenden Aufgaben- und Problemstellungen erfolgreich umzugehen. Der Erwerb des strategischen Wissens soll Lernenden dabei helfen, ihr fachliches Wissen in konkreten Situationen unter Nutzung vorhandener Ressourcen anzuwenden und weiterzuentwickeln (Sonntag & Stegmeier, 2007).  

In vielen Kursen und Weiterbildungssettings – und insbesondere digitalen Kursen – erwarten Teilnehmende häufig, dass sie zunächst Instruktionen und Hintergrundwissen erhalten, um im Anschluss selbst aktiv werden zu können. 

Das problembasiertes Lernen ist eine Lernform, deren Charakteristikum es ist, dass die Lernenden weitgehend selbständig eine Lösung für ein vorgegebenes Problem finden sollen. Vereinfacht gesagt basiert dieses Konzept auf der Idee, Menschen vor eine Herausforderung zu stellen und sie dann (teils angeleitet) unter Aufstellung von Hypothesen und Annahmen selbst herausfinden zu lassen, welches Wissen sie zur Lösung benötigen. Notwendiges Wissen und Hilfestellungen erhalten Teilnehmende in diesem Kontext erst dann, wenn sie es brauchen bzw. einfordern. Zusätzlich zum eigentlichen Lösen von Herausforderungen fördert dieses Vorgehen verschiedene Soft Skills, wie analytisches und kritisches Denken, Kreativität und Flexibilität.  

Das Vorgehen braucht authentische und umfangreichere Fragestellungen und bedarf einer größeren Flexibilität von Seiten der Lehrenden. Für Teilnehmende kann dieses Vorgehen zunächst ungewohnt sein und es bedarf einer guten Vorbereitung und Einführung. 

 

Problembasiertes Lernen (PBL) oder Cognitive Apprenticeship (CA)? Im Folgenden finden Sie drei Kursbeispiele aus der Praxis. Ordnen Sie jedem Bild jeweils ein Vorgehen zu, das für aktivierendes Lernen sinnvoller sein könnte.

 

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