Wie ergeht es anderen – Erfahrungswerte zur Lernbegleitung teilen ELO

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Wissen wie es anderen ergeht und aus den Erfahrungen anderer lernen: Der Einblick in die Praxis von Lehrenden und der Erfahrungsaustausch zur Lernbegleitung bietet neue Inspiration. Zwei Praktikerinnen erzählen von ihrem Arbeitsalltag.
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Wie ergeht es anderen – Erfahrungswerte zur Lernbegleitung teilen

Zwei Erfahrungsberichte aus der Praxis

Im Zusammenhang mit Lernbegleitung berichten zwei Lehrende von verschiedenen Erfahrungen.

1. Der erste Berichtauszug stammt aus dem Bereich Grundbildung für Migranten und Migrantinnen:

„Ich habe festgestellt, dass ihr Kind eine große Rolle in ihrem Leben spielt. Und wenn ich sehe, sie kommt nicht weiter, dann frage ich, „ja was würdest Du dann machen, wenn du Deine Ausbildung geschafft hast und Deine Tochter ist ein bisschen älter“, und dann fängt sie an, fängt an zu träumen manchmal. Und das z.B. hilft ihr. Weil dann sieht sie wieder ganz klar ihr Ziel vor Augen. … Also ich mache nichts Anderes als ein bisschen Staubsaugen vor diesem Ziel.“ (Lernbegleiterin S.)   

Klein, 2010, S. 6

2. Der folgende Erfahrungsbericht stammt aus dem Kontext der betrieblichen Ausbildung im technischen Bereich:

„In der Rückschau ist zu bemerken, dass wir als Lernprozessbegleiter ebenfalls Kompetenzgewinne für uns verbuchen konnten. Das lässt sich z.B. in der Veränderung beim Umgang mit den Qualifizierungsteilnehmern erkennen. Bestand anfänglich die Vorbereitung auf Reflexionsgespräche hauptsächlich darin, das Gespräch vorzustrukturieren, indem beispielsweise Fragen zum Projektablauf und der Bewältigung von Problemsituationen formuliert wurden, entwickelte sich rasch die Kompetenz zum spontan-situativen Fragen. Die Gesprächssituation wurde zunehmend vertraut und insgesamt nahm die Lust, durch Fragen das Gespräch zu gestalten, zu. Insbesondere entwickelte sich das Gespür dafür, Situationen im Lernweg der Qualifizierten zu entdecken, in denen der Lerngewinn besonders hoch war, so genannte Schlüsselsituationen. An diesen Situationen waren für die Lernenden Entscheidungen zu fällen oder besondere Lernprobleme zu bewältigen. Manchmal war den Qualifizierten ihr Kompetenzgewinn gar nicht bewusst geworden. Dies durch geschicktes Fragen in die Bewusstseinsebene zu rücken, war eine Herausforderung, die immer besser erfüllt wurde. Zudem entwickelte sich bei uns ein natürlicher Antrieb zur Reflexion, der sich auch auf außerberufliche Situationen ausweitete.“ (Ifak-Beraterin D.)

Flügge & Vrombrock, 2004, S. 82


Referenzen

Flügge, D. & Vormbrock, U. (2004). Vom Ausbilder zum Lernprozessbegleiter. In B. Käpplinger & M. Rohs (Hrsg.), Lernberatung in der beruflich-betrieblichen Weiterbildung (1. Aufl., S. 79-87). Münster: Waxmann.

Klein, R. (2010). „Die Rendite muss stimmen“ – Motive und Motivationen in der arbeitsbezogenen Grundbildung. Dokumentation der Ergebnisworkshops. http://www.giwa-grundbildung.de/Zisenis06.pdf (abgerufen am 20.07.2017)

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