Die Teilnehmenden sind unterschiedlich oder anders als erwartet – Zwei Beispiele aus der Praxis ELO

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Die Teilnehmenden, ihre Voraussetzungen, Motive und Erwartungen in den Blick zu nehmen, sollte nicht erst dann geschehen, wenn sich herausstellt, dass ihre Wünsche anders sind als es die Planung vorsieht oder die ersten Teilnehmenden nicht mehr kommen. Eine Beraterin und ein Trainer berichten aus ihrem Alltag. 
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Die Teilnehmenden sind unterschiedlich oder anders als erwartet – Zwei Beispiele aus der Praxis

Im Folgenden beschreiben Nicole Lange, ehrenamtliche Mitarbeiterin in einer Freiwilligenagentur, und Sebastian Seidel, Trainer für Krankenhaus-Software, vor welchen Herausforderungen sie bei der Planung und Durchführung ihrer Veranstaltungen bzw. Trainings stehen.

Das Bild zeigt Nicole Lange, die einen ehrenamtlichen Helfer in der Freiwilligenagentur berät.

Nicole Lange  in der Freiwilligenagentur, Bild: Eigene Darstellung

 

Nicole Lange arbeitet ehrenamtlich in einer Freiwilligenagentur. Die Freiwilligenagentur ist eine Schnittstelle zwischen Menschen, die auf der Suche nach einem Ehrenamt sind und wissen möchten, welche Möglichkeiten es gibt und Einrichtungen und Vereine, die ehrenamtliche Helfer suchen. 

In diesem Semester bietet Frau Lange in Kooperation mit der VHS Infoabende an, an denen sie für das Ehrenamt begeistern und wenn möglich gleich an den Abenden Interessierte an passende Einrichtungen vermitteln möchte. 

 

Das Bild zeigt einen Seminarraum, in dem Nicole Lange 5 Teilnehmende, die sich für das Ehrenamt interessieren, informiert.

Infoabende mit Nicole Lange, Bild: Eigene Darstellung

 

Aus ihren vielen Beratungsgesprächen, die sie schon geführt hat, weiß sie, dass die Motive, aus denen sich Menschen heraus für ein Ehrenamt interessieren, sehr unterschiedlich sind. Manche möchten zum Beispiel nach größeren Veränderungen in ihrem Leben Zeit mit etwas Sinnvollem und Sinnstiftenden verbringen, andere neue Menschen kennen lernen und Anschluss finden. Ein Teil der Leute nimmt gleich nach dem Gespräch Kontakt zu den Einrichtungen auf, andere brauchen Bedenkzeit oder überlegen es sich doch noch anders.

Frau Lange sucht nun nach einem passenden Konzept für die Abende, um möglichst vielen Teilnehmenden gerecht werden zu können.

Das Bild zeigt Trainer Sebastian Seidel nachdenklich vor seinem Laptop.

Trainer Sebastian Seidel, Bild: Eigene Darstellung

 

Sebastian Seidel ist als Trainer für Krankenhaus Business Intelligence Auswertungen in der innerbetrieblichen Weiterbildung tätig. Er schult die Kunden und Kundinnen im Umgang mit der Anwendung und spielt an die Technik zurück, wenn neue Berichtsformen benötigt werden.

Als Informatiker kennt er sich in seinem Fach perfekt aus, Erfahrungen als Trainer hat er bisher nicht. Die Rückmeldungen sind in den meisten Schulungen ganz gut und er mag den Umgang mit den Teilnehmenden. Er merkt aber, dass er bei manchen Kursgruppen an seine Grenzen stößt. 

Das Personal ist in Krankenhäusern sehr unterschiedlich aufgestellt. In manchen Häusern wechseln Mitarbeitende zum Beispiel aus dem medizinischen Bereich in die Verwaltung. Es ist deshalb nie klar, welche Voraussetzungen und welches Vorwissen die Teilnehmenden haben. Während einige Controller und Controllerinnen sehr erfahren sind und genau wissen, welche Berichte und Auswertungen sie für ihre Arbeit brauchen, benötigen andere viel Anleitung und Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten des Tools. Und auch das Verständnis für und der Umgang mit der Technik ist sehr unterschiedlich ausgeprägt: Während einige der Kursmitglieder sich sehr schnell in der neuen Umgebung zurechtfinden, brauchen andere immer wieder Hilfestellung auch zu bereits gezeigten Funktionen.

 

Das Bild zeigt vier verschiedene Krankenhäuser, vor denen verschiedenen Gruppen stehen. Sebastian Seidel ist in der Mitte des Bildes zu sehen. Er sieht überfordert aus.

Verschiedene Teilnehmergruppen, Bild: Eigene Darstellung

 

Herr Seidel merkt, dass er lernen muss, sich mehr auf die verschiedenen Teilnehmenden und die einzelnen Krankenhäuser einzustellen. Dabei hat er bereits festgestellt, dass es sehr homogene Gruppen gibt, die entweder im Ganzen sehr gut oder eher schwach sind. Wenn er hier die Ausgangslage kennt, kann er das ganze Konzept etwas anpassen. Hat er aber zum Beispiel eine sehr starke Gruppe, in der es Einzelne gibt, die weniger technik- oder verwaltungsaffin sind, fallen ihm die Anpassung des Konzepts und der Umgang mit der Gruppe schwerer.

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