Motivieren durch Berücksichtigung von unterschiedlichen Lerntypen ELO

Gültigkeitsprüfungen dieses ELOs

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Sprache: deutsch

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Aufgabenaktivität: Analyseaufgabe, Anwendungsaufgabe

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Level: mittel

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Gesamte Bearbeitungszeit in Minuten: 20

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Teaser-Text:
Die intrinsische Motivation Lernender zu fördern, ist nicht nur eine Frage der ansprechenden Aufbereitung von Inhalten. Vielmehr gilt es, auch die heterogenen Voraussetzungen der Lernenden so zu berücksichtigen, dass sich jeder Lerntyp entsprechend angesprochen fühlt.
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Motivieren durch Berücksichtigung von unterschiedlichen Lerntypen

Menschen eignen sich auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen und auch mit unterschiedlichem Interesse neue Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten an: Manche nähern sich eher theoretisch einem Thema und kaufen zum Beispiel ein Buch oder lesen eine Anleitung. Andere möchten Dinge sofort ausprobieren und experimentieren. Lernende haben als Individuen ganz persönliche Vorlieben, wie sie Neues lernen möchten.
 

Neues lernt sich auf ganz unterschiedliche Weise, Bild: Eigene Darstellung, CC BY-SA 3.0

 

Lehrende stehen vor der Frage, wie sie diese Lernstile unterscheiden und ihnen in der methodischen Umsetzung möglichst gut gerecht werden können, ohne dabei für jede Teilnehmerin oder jeden Teilnehmer „ein eigenes Süppchen zu kochen“. In der Praxis ist dies aus inhaltlichen und organisatorischen Gründen auch gar nicht möglich.
 

Lernprozesse unter Integration von Lernstilen gestalten

Dazu ist es interessant zu wissen, dass die psychologische Forschung zwar unterschiedliche Lernstile identifiziert hat, diese jedoch als idealtypisch gelten und im Menschen normalerweise nicht in Reinform sondern vielmehr als Mischtyp vorliegen. Gleichzeitig liegt die Empfehlung des Psychologen David A. Kolb darin, den Lernprozess mit unterschiedlichen Phasen so zu gestalten, dass er nicht einzelne Lernstile in Bezug auf ihre Vorlieben gesondert anspricht, sondern unterschiedlichen Lerntypen  gerecht wird.

Die Lernstile werden in einem Lernkreis vereint, der sich aus den folgenden vier Phasen zusammensetzt:
 

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Bilder in den Dialogcards: Eigene Darstellung, CC BY-SA 3.0
 

 

Nach Abschluss des letzten Schrittes beginnt der „Lernkreis“ dann wieder von vorne. Durch das wiederholte Durchlaufen können entweder erzielte Lernergebnisse vertieft und verbessert oder um neue Inhalte ergänzt werden.  

Anwendung  des  Lernkreises

Innerhalb ganzer Lerneinheiten kann es den Lernenden freigestellt werden, mit welchem Schritt sie beginnen und wo der Kreislauf für sie endet. Je nach Veranlagung kann der Prozess des Lernens dabei eher abstrakt oder eher konkret erfolgen.

  • So können „Akkomodierer“ und „Divergierer“ zunächst Erfahrungen sammeln, die dann verarbeitet und theoretisch reflektiert werden, um Erklärungen für die Beobachtungen und Erlebnisse zu finden.
  • „Assimilierer“ und „Konvergierer“ können von theoretischen Annahmen und Sachverhalten ausgehen, die sie im nächsten Schritt dann auf Beispiele übertragen und ausprobieren, um zu sehen, ob sich die Theorie in der Praxis bewährt und dadurch aufrechterhalten werden kann.

Je nach Größe und Zusammensetzung von Kursgruppen sind auch arbeitsteilige Vorgehensweisen denkbar: Zwei nach Lerntypen aufgeteilte Gruppen erarbeiten zunächst getrennt und parallel theoretische Inhalte und sammeln Beispiele, die dann anschließend gemeinsam diskutiert und auf Vereinbarkeit geprüft werden. 

Für die Umsetzung eines Lernkreises sollten Inhalte und Aufgaben so aufbereitet sein, dass sie Teilnehmende dazu einladen, das Wissen, das neu erworben werden soll, aus möglichst vielen Perspektiven zu betrachten. Die Inhalte sollten sich außerdem intuitiv erschließen lassen und Lernenden die Gelegenheit geben, verschiedene Umsetzungen als mögliche Lösungswege auszuprobieren. 


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