Flipchart und Metaplanwand – die analogen Varianten ELO

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Viele altbekannte Methoden zur Visualisierung von Inhalten leisten – richtig eingesetzt – gute Dienste. Hier finden Sie zwei analoge Präsentationsmedien mit Hinweisen auf die optimale Anwendung in Kursen und Workshops und die Pros und Contras für den Einsatz in Ihrem Kurs.
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Flipchart und Metaplanwand – die analogen Varianten

Das Flipchart
 

Das Bild zeigt ein Flipchart.

Flipchart, Bild: InstagramFOTOGRAFIN, www.pixabay.com,  Freie kommerzielle Nutzung

 

Das Flipchart ist eines der am häufigsten genutzten Präsentationsmedien. Wenn es gut eingesetzt wird, verbindet es einen geringen Aufwand mit einer maximalen Wirkung, denn es ist einfach in der Anwendung, erlaubt kreative und flexible Darstellungen und eliminiert die Gefahr technischer Pannen. Es ist möglich, einzelne Charts schon vor der Veranstaltung vorzubereiten oder/und sie während des Trainings zu erweitern oder zu erstellen. Wichtige Charts können separat im Raum aufgehängt werden. Auch können einzelne Charts zur Gruppenarbeit verteilt werden, um danach einen Vergleich ziehen zu können.

Das Flipchart kann flexibel an verschiedene Situationen angepasst werden. Bei komplizierteren Präsentationen empfiehlt es sich jedoch, weitere Medien hinzuzunehmen und das Flipchart nach Bedarf einzusetzen.

Checkliste für den Einsatz von Flipcharts

Zur Anwendung des Flipcharts sollten einige Grundregeln beachtet werden:

  • Vor einer Präsentation sollte man sicher gehen, dass ausreichend Verbrauchsmaterial vorhanden ist. (Marker in verschiedenen Farben, Charts auf dem Papierblock, Ersatzpapier, …)
  • Auch sollte man darauf achten, dass keine fremden Charts mehr auf dem Flipchart befestigt sind und der Stand des Gerätes sicher und fest ist.
  • Das Flipchart sollte von allen Plätzen im Raum gut eingesehen werden.
  • Für eine gute Lesbarkeit sollte Blockschrift mit Groß- und Kleinschreibung in einer großen Größe gewählt werden (mindestens 3,5 cm, wobei der mittlere Teil der Buchstaben 50 % der Fläche einnehmen sollte). Es ist außerdem hilfreich, die Buchstaben eng zu setzen und zwischen den Wörtern ausreichend Platz zu lassen.
  • Auch sollte ein Chart nie bis an die Ränder hinein vollgeschrieben werden. Ein Rand von mindestens 1-2 Kästen bietet sich an.
  • Ein Vorteil des Flipcharts ist die Möglichkeit, mit vielen Farben kreativ und spontan vorzutragen und gerade Gesagtes zu illustrieren sowie zwischen Überschriften und restlichem Text zu unterscheiden.
  • Es lassen sich Teile eines Charts mit Wäscheklammern oder Kleber und Moderationskarten verdecken, um die Spannung zu erhöhen. Zusätzlich können Post-its oder Moderationskarten genutzt werden, um Aspekte hervorzuheben.
  • Symbole und schnelle Skizzen können ebenfalls genutzt werden, um Aussagen zu unterstreichen.

Das Flipchart hat natürlich auch einige Nachteile. Es ist zum Beispiel nicht für eine Gruppe mit mehr als 30-50 Leuten geeignet. Weiterhin ist  ein  Einsatz in Kombination mit anderen Medien zu empfehlen, da keine Videos oder Audiodateien abgespielt werden können. Auch sollte der hohe Papierverbrauch bedacht werden. Der Transport kann ebenfalls ein Problem  sein, da das Flipchart recht sperrig ist.

Das Bild zeigt die Vor- und Nachteile von Flipcharts.

                                                                                                                                                                                              Flipchart: Pros und Contras, Bild: Eigene Darstellung


Die Metaplanwand
 

Das Bild zeigt eine Metaplanwand.

Metaplanwand, Bild: Markus Bärlocher, Wikipedia, CC BY-SA 3.0

 

Die Metaplanwand ist das „pinnfähige“ Pendant zum Flipchart. Die Beschaffenheit der Metaplanwand ist voll und ganz auf das Anpinnen von Karten aus Karton ausgerichtet. Meist ist sie eine bewegliche Wand, welche auf einem tragbaren und ausziehbaren Gestell angebracht ist. Zusätzlich kann sie mit Packpapier bespannt werden, damit nicht nur gepinnt, sondern gleichzeitig auch geschrieben werden kann. 

 

Das Bild zeigt einen Moderationskoffer.

Moderationskoffer, Bild: DerHexer, Wikipedia,  CC BY-SA 3.0

 

Zusammen mit dieser Pinnwand steht Lehrenden ein Moderationskoffer zur Verfügung, welcher über die wichtigsten Utensilien im Umgang mit der Pinnwand verfügt, wie unterschiedliche Karten, Stifte, Nadeln etc. 

Bei einer Vortragsbegleitung können bereits beschriebene Karten an der geeigneten Vortragsstelle angeheftet werden. 

 

Der Vorteil besteht darin, dass die Karten zum einen jederzeit umgehängt werden und zum anderen bei dem nächsten Vortrag wiederverwendet werden können.  Für Problemlöseaufgaben können Teilnehmende bereits angepinnte Karten in die richtige Reihenfolge bringen.  Somit wird jeder Teilnehmende mit eingebunden und es werden zudem gruppendynamische Prozesse aktiviert. Darüber hinaus fungiert die Pinnwand als Speicher der eingebrachten Ideen und kann während des Seminars immer wieder verändert werden. Ferner kann die Metaplanwand als Stimmungsbild dienen, indem die  Kursmitglieder  Karten mit der Beschreibung ihrer aktuellen Stimmung, vorherrschenden Emotionen oder Meinungen auf die Pinnwand platzieren.

Die Metaplanwand kann flexibel an verschiedene Situationen angepasst werden. Bei komplizierteren Präsentationen empfiehlt es sich jedoch, weitere Medien hinzuzunehmen und die Pinnwand nach Bedarf einzusetzen.

Checkliste für den Einsatz von Metaplanwänden

Zur Anwendung der Metaplanwand sollten einige Grundregeln beachtet werden:

  • Vor einer Präsentation sollte man sicher gehen, dass ausreichend Verbrauchsmaterial vorhanden ist (Marker in verschiedenen Farben, Karten, Nadeln, …).
  • Die Wand muss sicher und fest stehen.
  • Die Metaplanwand sollte von allen Plätzen im Raum gut eingesehen werden.
  • Für eine gute Lesbarkeit sollten die Karten in Blockschrift mit Groß- und Kleinschreibung in einer großen Größe beschrieben werden.
  • Ein Vorteil der Metaplanwand ist die Möglichkeit, mit Karten und Stiften in unterschiedlichen Farben kreativ und spontan vorzutragen und gerade Gesagtes zu illustrieren sowie zwischen Themen zu unterscheiden.
  • Symbole und schnelle Skizzen können ebenfalls genutzt werden, um Aussagen zu unterstreichen.
  • Beim Vortragen ist es wichtig, die Karten erst anzupinnen, sich dann umzudrehen und erst dann zu den Zuhörenden zu sprechen.

Die Metaplanwand ist, ebenso wie das Flipchart, nicht für eine Gruppe mit mehr als 30-50 Leuten geeignet. Je kleiner, desto besser. Weiterhin ist ein Einsatz in Kombination mit anderen Medien zu empfehlen, da keine Videos oder Audiodateien abgespielt werden können. Außerdem kann der Transport ein Problem sein, da sie recht sperrig ist.

Das Bild zeigt die Vor- und Nachteile einer Metaplanwand.

                                                                                                                                                                                          Metaplanwand: Pros und Contras, Bild: Eigene Darstellung


Referenzen

Danz, G. (2010). Neu präsentieren: begeistern und überzeugen mit den Erfolgsmethoden der Werbung. Frankfurt am Main: campus.

Kohls, C. (2011). Mein SMART Board: das Praxishandbuch für den erfolgreichen Einsatz im Unterricht. (2. Aufl.).  Erfurt KIDS interactive, 2011.

Moser, H. & Holzwarth, P. (2011). Mit Medien arbeiten: Lernen – Präsentieren – Kommunizieren. Konstanz: UVKVerl.- Ges.

Thiele, A. (2007). Präsentieren Sie einfach: mit und ohne Medien; Techniken und Strategien für Vorträge unter Zeitdruck. Frankfurt am Main: Frankfurter Allg. Buch.

Weidenmann, B. (2011). Erfolgreiche Kurse und Seminare: professionelles Lernen mit Erwachsenen. Weinheim: Beltz.

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Flipchart und Metaplanwand – die analogen Varianten

Schauen Sie sich das folgende Video an. Es handelt sich um einen TED Talk von Graham Shaw zu dem Thema „Wie Zeichnen beim Merken hilft“. Das Video ist auf Englisch mit deutschem Untertitel. Es verdeutlicht, wie sehr Visualisieren und Visualisierungen das Lernen unterstützen können:

Klicken Sie hier, um zum Video  zu gelangen.

 

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