Zielstation "Am Beispiel lernen – wie andere Lehrende den Start meistern" ELO

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Sprache: deutsch

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Aufgabenaktivität: Wissensaufgabe, Verständnis-/ Zuordnungsaufgabe, Anwendungsaufgabe

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Je nach Kurs, Lehrperson und Teilnehmenden kann der Kurseinstieg ganz unterschiedlich gestaltet werden. Drei Lehrende berichten aus ihrem Alltag.
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Zielstation "Am Beispiel lernen – wie andere Lehrende den Start meistern"
Das Bild zeigt den Kursleitenden im Fallbeispiel.

Kursleiter Klaus Müller hat sich vor Beginn seines neuen Kurses zum Thema Arbeitsplatzmanagement viele Gedanken gemacht, wie er den Start so gestalten kann, dass er alle Teilnehmenden mit ins Boot holen kann. Bevor er sich konkrete Ideen für die Umsetzung überlegt hat, hat er sich mit Kollegen ausgetauscht und nachgehört, wie sie den Kursbeginn gestalten. Er wollte wissen, wie es ihnen gelingt, dass sich die Teilnehmenden wohl fühlen und gut miteinander lernen können, dass sie eine Idee davon haben, was auf sie zukommt und auch ihre Interessen und Erwartungen berücksichtigt wissen. Dabei hat er herausgefunden, dass jeder den Einstieg anders gestaltet. Alle finde es wichtig, möglichst früh etwas über ihre Teilnehmenden zu erfahren, sie einzubeziehen, zu motivieren und sie zu informieren, worum es im Kurs genau gehen und wie gelernt werden soll.

Inhaltlich setzen das aber alle anders um. Herr Müller hat sich mit Frau Mankel unterhalten, die Bewerbungstrainings für ganz unterschiedliche Zielgruppen  anbietet. Ihre Kurse sind sehr heterogen. Herr Klein gibt bereits seit vielen Jahren seine Spanisch-Kenntnisse weiter. Er liebt es, seine Faszination für Land, Leute und die Sprache weiterzugeben. Frau Hagen gibt mit viel Geduld und Freude EDV-Wissen an ältere Menschen weiter. Sie mag die Freude und Motivation, mit denen diese dabei sind.

Im folgenden finden Sie die Methoden und Übungen, die die verschiedenen Trainer-Kollegen und  Kolleginnen von Herrn Müller in ihren Kursen nutzen:

 

Soziale Orientierung

Es geht darum, den Teilnehmenden die Unsicherheiten zu nehmen. Die Teilnehmer lernen sich gegenseitig, den Lehrenden und die Räumlichkeiten kennen.

„Für viele meiner Teilnehmenden ist das Thema eher schwierig. Sie möchten zunächst nicht so viel von sich selber preisgeben. Das gegenseitige Kennenlernen gehe ich deshalb erst gegen Ende des ersten Treffens an. Wichtiger ist es, dass die Teilnehmenden Vertrauen zu mir aufbauen. Ich erzähle deshalb ausführlich, wie und warum ich diesen Job mache. Wenn die Teilnehmenden dann wissen, dass es bei einer Bewerbung darum geht, die eigenen Stärken zu präsentieren und ins rechte Licht zu rücken, soll jeder seinen größten Erfolg oder eine seiner Stärken nennen. Ich habe auch schon mal in einem Kurs alle gebeten, einen Gegenstand mitzubringen, der für ihr Hobby oder eine Stärke steht. Diesen sollten sie dann vorstellen. Darauf kann man dann im Kurs hervorragend aufbauen.“

Frau Mankel, Bewerbungstrainerin

„Ich bringe für den ersten Abend kleine Souvenirs oder auch Spezialitäten aus Spanien mit. Ich erzähle etwas über die einzelnen Dinge und frage die Teilnehmenden, was sie interessiert und warum sie gerne Spanisch lernen wollen. In weiterführenden Kursen unterhalten wir uns auf Spanisch.“

Herr Klein, Spanischlehrer

„Große Kennenlernspiele brauche ich eigentlich nicht. Meine Teilnehmenden kommen meist von alleine ins Gespräch. Sie erzählen gerne von sich und warum und mit welchem Ziel sie den Kurs besuchen. Meine Aufgabe ist es vorwiegend, darauf zu achten, dass alle mal zu Wort kommen und allen zugehört wird.“

Frau Hagen, EDV-Trainerin

Inhaltliche Orientierung

Hierbei werden nicht nur das Lernthema und der Kursablauf vorgestellt, sondern bestenfalls werden Inhalte und Ziele in einen Gesamtzusammenhang eingeordnet. Das kann die Neugier vergrößern und mögliche Anwendungsfelder des Gelernten verdeutlichen. 

„Inhaltlich ist den meisten klar, was im Bewerbungstraining passiert. Wichtiger ist für viele, wie das Training abläuft. Ich merke immer wieder, dass es Teilnehmer gibt, die Angst vor Rollenübungen oder Filmaufnahmen haben. Auch hier sehe ich es als meine Aufgabe, einen vertrauensvollen Rahmen zu schaffen, indem die Teilnehmenden sich als Verbündete sehen. Auch dann, wenn die Gruppe sehr heterogen ist. Das geschieht nicht beim ersten Treffen, aber da kann ich den Grundstein legen, indem ich zum Beispiel Grenzen achte, selbst aber etwas von mir preisgebe und zum Gespräch einlade.“

Frau Mankel, Bewerbungstrainerin

„Das Vorstellen der Inhalte verbinde ich mit dem Kennenlernen. Ich versuche, die einzelnen inhaltlichen Themen durch Gegenstände abzudecken. Anhand eines Gegenstandes erläutere ich also, was wir inhaltlich lernen werden.“

Herr Klein, Spanischlehrer

„Ich habe mir angewöhnt, die groben Kursinhalte groß auf einem Chart vorzubereiten. Während der Runde, in denen die Wünsche und Erwartungen gesammelt werden, schreibe ich diese direkt zu den passenden Themen mit auf das Chart. Dadurch wissen alle, wann ihr Thema dran ist.“

Frau Hagen, EDV-Trainerin

Räumliche und zeitliche Orientierung 

Hier geht es um die Rahmenbedingungen des gemeinsamen Lernens.  Eine partnerschaftliche Arbeitsatmosphäre baut auf Transparenz und gemeinsame Vereinbarungen, die in ein Lehr-Lernsetting  eigenaktiven bzw.  kooperative Lernen  münden kann.

„Ich arbeite gerne mit „Storytelling“ und lasse meine Teilnehmenden Geschichten rund um ihre Stärken und Erfolge erzählen und reflektieren. Dafür stelle ich gleich Gruppentische bereit, um von Beginn an einen Austausch zu ermöglichen, die Teilnehmenden ins Gespräch kommen zu lassen und so eine lockere Atmosphäre zu schaffen.“

Frau Mankel, Bewerbungstrainerin

„Für mich ist es wichtig, dass wir Rücksicht aufeinander nehmen und auch die Rahmenbedingungen gemeinsam vereinbaren. Also nicht ich alleine festlege, wann Pausen sind bzw. wie lange einzelne Einheiten gehen, sondern wir zusammen die Kursagenda planen.“

Herr Klein, Spanischlehrer

„Bei meinen Teilnehmenden ist es meistens so, dass es gewünscht ist, dass ich Dinge einmal mit einem Beamer vorne für alle zeige und dann probiert jeder für sich oder zu zweit aus. Deswegen arbeite ich am liebsten mit einer Sitzordnung in U-Form, die beides unterstützt, ohne dass ich groß im Verlauf umbauen muss.“

Frau Hagen, EDV-Trainerin

 

Um den Einstieg zu einem Erfolg werden zu lassen, bedarf es einer überlegten Integration  sozialer, organisatorischer und inhaltlicher Aspekte. Mit einer reflektierten Auswahl von Vorgehensweisen, die zu den Teilnehmenden und der Situation passen, kann die Lehrkraft das Interesse der Teilnehmenden gewinnen und eine Auseinandersetzung mit den Lerngegenständen anregen.

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